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Ruinen der Burg der Grafen von Herbeumont (Kulturerbe der Wallonie)

Koordinaten

Herbeumont (Herbeumont)
+32 (0)61/41 26 12
rsi@skynet.be
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Die mittelalterlichen Ruinen der Burg von Herbeumont liegen auf dem Gipfel eines Bergkamms, der das Dorf und die mäandernde Semois in ihrer gründen Einbettung dominiert. Die Burg wurde von Jean de Rochefort aus dem Hause Walcourt im Jahr 1268 errichtet. Andere Familien lebten hier ebenfalls: Das Haus d'Orgeo (1268-1420), das Haus Marck-Rochefort (1420-1544), das Haus von Stolberg (1544-1574) und das Haus von Löwestein (1574-1796). Dieses rechteckige Gebäude, das ca. 40 x 60 Meter misst, besitzt sechs Türme und einen soliden Bergfriede, der immer wieder umgebaut wurde. Im 15. Jahrhundert wurde das Mauerwerk der Burg verstärkt und im Süden an jedem Ende mit einem runden Turm versehen und eine zweite Schildmauer wurde hinzugefügt. Die Burg wurde durch die französischen Truppen unter dem Marschall de la Ferté auf Anweisung Ludwig XIV. im Jahre 1657 zerstört und niedergebrannt. Ab 1973 kümmerte sich der Nationale Archäologische Dienst (Service national des fouilles) um die Arbeiten, seit 1993 steht die Burg auf der Liste des Kulturerbes Walloniens Im Rahmen der ersten Phase der Restaurierungen 1994 wurden der Eckturm im Südwesten, die Befestigungsanlagen und die Schildmauer erneuert. 1996 wurde eine Technik der Restaurierung angewandt, die dem Besucher auf seiner Führung erklärt wird. Zahlreiche schöne Aussichten auf die Semois. Zählt zum Kulturerbe Walloniens